Mittwoch, 9. September 2009

Eifeltour mit Happy

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit einem Freund zu einer Kurztour in die Eifel.
Für ihn war das gleich in zweifacher Hinsicht eine Premiere. Bisher hatte er noch kaum Erfahrung mit Wandertouren gemacht und dann wurde er auch noch gleich in die Geheimnisse von Ultraleichtausrüstung eingeweiht. Mein mittlerweile angehäuftes Ausrüstungs-Sammelsurium reicht zum Glück für mehr als eine Person.

Am Samstag ging es mit dem Eifelexpress Richtung Blankenheimer Wald. Dort begann unser "Abenteuer". Ausgestattet mit Karte und GPS starteten wir nach Bad Münstereifel.





Das Wetter war zwar bewölkt, entgegen dem Wetterbericht blieb es aber trocken.

Beim Frühstück erhielten wir dann Besuch von einer Ente.





Nachdem sie feststellen mußte, daß wir zwar bereit waren ein paar Brocken, nicht aber unser gesamtes Frühstück mit ihr zu teilen, machte sie sich wieder davon.




Der Weg führte uns zuerst an weiten Feldern vorbei, wo erstaunlicherweise noch Krokos wuchs.






Später verlief die Route dann über bequeme Wege durch den Wald. Nachdem wir einige Anstiege hinter uns hatten, lud eine bequeme Bank vor einer Kapelle zu einer weiteren Rast.





Nur wenige Meter weiter piepte unser GPS und machte uns auf einen nahe gelegenen Geocache aufmerksam. Nach einiger Suche in der Nähe der sogenannten Pilgerdusche




wurden wir dann auch fündig.





Vom Erfolg beflügelt wanderten wir weiter Richtung Nöthen.





Gegen 17:00 Uhr erreichten wir schließlich Bad Münstereifel. Beim "Fritten Jupp" gönnten wir uns eine verdiente Stärkung





bevor wir uns auf die Suche nach einem Platz für die Nacht machten.





Auf einer lichten Anhöhe oberhalb von Bad Münstereifel bauten wir dann das Tarp, ein GoLite Cave2 auf.





Noch etwas zweifelnd wie man die Nacht unter so einer offenen Plane verbringt, schlief mein Wanderpartner dann doch sehr schnell und lautstark ein.
Nach einer 6 Grad warmen Nacht erwachten wir morgens beim ersten Sonnenschein gut erholt.




Nachdem wir uns ein Frühstück gegönnt und unser Lager abgebrochen hatten, ging es weiter.




Die Steinbachtahlsperre erreichten wir überraschend schnell. Nach ein paar Snacks zum Mittagessen ging es weiter, vorbei an der Hardtburg




die leider wegen Restauration zur Zeit geschlossen ist.
Schließlich erreichten wir den Bahnhof in Euskirchen, wo wir tags zuvor aufgebrochen waren.





Die beiden selbstgenähten Rucksäcke aus der Beute(l)tierschmiede haben sich, wie auch die restliche Ausrüstung, mal wieder bewährt.

Kommentare:

  1. Bin gerade über diesen Bericht gestolpert. Die Bilder kann man im Moment leider nicht sehen... aber die Krokusse im September, das waren sicher Herbstzeitlose! Die sehen fast genauso aus wie Krokusse, blühen aber (wie der Name schon sagt) im Herbst!

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  2. Das mit den Bildern ist leider immer wieder ärgerlich. Aus irgendeinem Grund verlieren die Links zu den Bildern nach einiger Zeit ihre Gültigkeit. Hab das jetzt mal in diesem Beitrag korrigiert. Passiert aber leider auch bei anderen Beiträgen immer mal wieder. Vielleicht schaffe ich es irgend wann mal diesen Fehler dauerhaft zu beheben...
    Was so Blümelein angeht muss ich gestehn, bin ich nicht wirklich fit in der Zuordnung. Wenigstens kann ich eine Tanne von einem Laubbaum unterscheiden... ;-)

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