Und hier kommt die Fortsetzung:
Nachdem wir unsere ursprünglich geplante Alpentour abgebrochen hatten, waren wir nun mit neuem Plan unterwegs in die Dolomiten.
Südlich der Alpen wurden wir dann auch gleich mit sonnigem Wetter begrüßt,
dass sich dann zu unserem Glück auch noch in den Dolomiten hielt.
So konnten wir uns in der warmen Sonne nicht nur über die Blumen freuen,
sondern auch über den Ausblick, der uns in den Alpen fast immer durch die tief hängenden Wolken verwehrt geblieben war.
Auch wenn die Dolomiten nicht so weit von den Alpen entfernt sind und wir auch hier Bekannten wie Murmeltier und Co. begegneten, konnten wir diesen Kameraden jedoch nicht so ganz einordnen.
Aufgrund der schönen Wetterlage hier vor Ort zogen wir es dann auch vor unter freiem Himmel zu schlafen. Ein Biwak ist doch bei weitem schöner wie eine überfüllte Berghütte mit unzähligen Schnarchern und zum Lüften aufgehangenen Socken. Insbesondere, wenn man sich in den selbstgenähten 2-Personen-Daunenquilt betten kann. Und wenn es dann noch ein leckeres, selbst zubereitetes Freezerbag-Meal als Betthupferl gibt, schläft es sich noch mal so gut.
Nachts zog es dann allerdings doch etwas an weshalb wir uns dazu entschlossen unser GoLite ShangriLa 2 einfach über uns aufzubauen.
Des morgens wurden wir dann auch mit einem grandiosen Sonnenaufgang begrüßt, der die umliegenden Berge in ein wahres Farbenspiel tauchte.
Und bei unserer weiteren Tour hatten wir auch das Glück eines der immer seltener werdenden Edelweiß zu finden.
Bei einer kleinen Berghütte, die wir für eine kurze Frühstückspause nutzten, wurden wir dafür etwas misstrauisch von einem ihrer Bewohner beäugt, der uns zudem ein Frühstücksei strickt verweigerte.
Und nachdem die Sonne sich auch gegen die letzten Wolken erfolgreich durchsetzen konnte wurde es auch mal Zeit unseren Quilt zu lüften.
Nach dieser kurzen Pause ging es dann für uns wieder an den steinigen Abstieg.
Nicht aber ohne auf halber Strecke bei einer Hütte noch eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen. Na, wenn es schonmal so lecker duftet bleibt man auch nicht lang allein...
So war es uns dann am Ende doch noch vergönnt ein paar sonnige Tage in den Bergen zu verbringen. Und neben großartigen Aussichten, schönen und anspruchsvollen Routen hatten wir hier zum ersten mal seit unserem Start in Oberstdorf nicht mehr das Gefühl unter einem Zeitdruck zu stehen, der uns auf dem E5 irgendwie ständig begleitet hat. Nach ein paar Tagen in den Dolomiten wendeten wir uns dann schließlich dem dolce vita in Italien zu, bevor es dann endgültig für uns an die Rückreise ging.
Um diesen Bericht aber noch ausklingen zu lassen, hab ich noch ein paar Impressionen unserer Tour bis zum Ende aufgespart:
(Mit einem Klick auf die Diashow gelangt ihr zum Onlinealbum.)






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