Dienstag, 15. Februar 2011

Große Pläne

Mittlerweile ist das Jahr 2011 ja schon wieder voll im Gange. Da wird es doch auch mal wieder Zeit an den Urlaub zu denken... ;-)

Lange Zeit haben wir hin und her überlegt welche Ziele wir uns für dieses Jahr stecken sollen. Am Ende war es dann eine recht spontane Entscheidung geworden.

Ende April geht es für uns erstmal für rund 10 Tage noch mal nach Schottland. Irgendwie fühlen wir uns immer als würden wir nach hause kommen wenn wir dort unterwegs sind...
Geplant ist eine knapp 143 km lange Rundtour in Glen Etive und dem Rannoch Moor. Dabei werden wir auch ein paarmal den bekannten West Highland Way kreuzen den wir vor ein paar Jahren selber gegangen sind.
Evtl. haben wir sogar Glück und wir treffen unterwegs den ein oder anderen Blogger?
Und wer sich halt grade nicht persönlich in der Gegend aufhält wird (wenn alles so funktioniert wie geplant) unsere Wanderung live auf Socialhiking verfolgen können!

Im Sommer steht dann unsere "große" Tour an. Die Flüge sind gebucht und solange uns kein Vulkan einen Strich durch die Rechnung macht, verschlägt es uns dieses Jahr für rund vier Wochen nach Island!
Da unser Entschluss dorthin zu fliegen doch recht spontan war, ist auch unsere Routenplanung bisher eher "rudimentär". Ob es jetzt wirklich eine Durchquerung wird oder eher mehrere kürzere Touren um möglichst viele unterschiedliche Ecken der Insel kennen zu lernen wird sich noch zeigen. Freuen tun wir uns aber so oder so schon jetzt darauf!

Neben diesen beiden Touren werden wir mit aller Wahrscheinlichkeit auch zwischendurch wieder kurze Ausflüge starten. Und bei Trekking-ultraleicht stehen ja auch schon wieder einige Forentreffen an!

Grund genug also auch noch mal einen verstärkten Blick auf unsere Ausrüstung zu werfen. Ok, Zugegeben. Hier spricht auch ein wenig das Spielkind und der Sammler aus mir, aber ein paar Sachen könnten wir wirklich noch gebrauchen! ;-)

Insbesondere in Hinblick auf die beiden geplanten Touren wollen wir unser ShangriLa 2 noch mit einem passenden Innenzelt ausstatten. Da wir nicht unbedingt die Biwaksackschläfer sind, ist so ein Innenzelt zumindest für zwei Personen auch Gewichtsmäßig ein recht guter Kompromiss.
Auch wenn wir seit letztem Sommer regelmäßig mit unserem Caldera Keg-H Kochsystem unterwegs waren (ein Bericht über unsere Erfahrungen damit folgt!), werden wir doch in Schottland wohl auf den Bushbuddy zurückgreifen. So reicht uns auf dieser Tour eine kleine Reserve an Brennstoff. Der Rest wird vor Ort "gesammelt".
Da wir Schottland auch gleichzeitig dazu nutzen wollen, ein paar Sachen für Island zu testen, werden wir uns auf der Wanderung durch verschiedene Fertiggerichten von diversen Herstellern aus dem Outdoorfoodshop durchfuttern äh, probieren.
Haben wir sonst zwar mit unserem Dörrautomat selber Freezerbaggerichte zubereitet, wollen wir uns diese doch recht zeitaufwendige Prozedur etwas erleichtern. Gerade als Vegetarier und bekennende Schleckermäuler sind wir besonders gespannt, wie sich diese leistungsgesteigerten Tütengerichte in der Praxis schlagen...
Wie es uns schmeckt werden wir Euch natürlich erzählen!

Auf welches Kochsystem wir dann in Island zurückgreifen werden steht noch offen. Evtl. lassen wir uns ja auch dazu verleiten eines der neuen Caldera Sidewinder-Systeme zu kaufen? Dann hätten wir neben dem sehr effizienten Caldera-System nicht nur die Möglichkeit unseren Kocher auch mit Holz zu befeuern, wir könnten auch einen "normalen" Topf nutzen um auch mal frische Sachen adäquat zubereiten zu können. (Nicht, das wir eh schon genug Töpfe und Kocher hätten....)

Neben unseren Überlegungen, die sich anscheinend schwerpunktmäßig mal wieder (fast) nur ums Essen drehen, gehen uns natürlich auch noch ein paar andere Dinge durch den Kopf. Insbesondere was unsere Islandreise angeht.
Neoprensocken zum Furten? Sandheringe, und wenn ja, welche? Was für Schuhe nehmen wir mit? Brauchen wir Trekkingsandalen/ Crocs zum Furten oder lassen wir unsere Trailrunner an? Hält meine Regenjacke noch ausreichend dicht? etc.

Auch wenn eine gute und gründliche Planung natürlich vernünftig ist und einem später auch vieles erleichtert, sollte man sich vielleicht auch nicht allzu viele Gedanken machen.
Irgendwie hat es bei uns immer noch irgendwie geklappt.
(Gut, 4 Wochen Dauerregen in Norwegen ohne Regenhose waren jetzt vielleicht nicht optimal, aber gestorben sind wir auch nicht gleich und einen tollen Urlaub hatten wir trotzdem...)
Man kann also gespannt sein!

Unser Gespür für Schnee...

Jetzt, wo sich bei uns zwar noch die frostigen Temperaturen halten (über die Hendrik bestimmt nur müde lächeln kann), der Schnee sich aber schon seit einiger Zeit wieder verabschiedet hat, denken wir noch oft über die Weiße Pracht nach, mit der wir dieses Jahr so üppig beschenkt worden sind.
Naja. Zugegeben stehen bei uns "richtige" Wintertouren wie sie z.B. David Hempleman-Adams vollbracht hat noch aus.
Leider beschränkt sich auch die Zeit, in der in unserer (ansonsten wunderschönen) Region Deutschlands der Schnee in ausreichendem Maase mal etwas länger liegen bleibt auch selten mehr als auf ein paar wenige Wochen. Die wenigen Tage die wir am Ende des Jahres für einen kurzen Urlaub aufbringen können verschlägt es uns daher meistens in schneesicherere Ecken. (Obwohl wir alle dieses Jahr wohl überall damit reichlich bedacht wurden....)

So hatte es uns auch Ende letzten Jahres wieder Richtung Süden verschlagen. Auch wenn wir den Jahreswechsel weder auf Ski noch auf Schneeschuhen zugebracht haben, hatten wir die Tage im Schnee doch sehr genossen. Natürlich haben wir Euch auch ein paar Bilder mitgebracht damit Ihr Euch auch an der herrlichen Winterlandschaft erfreuen könnt die sich uns dort geboten hat:


Wer sie nicht kennt, sollte unbedingt mal die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen besuchen. Insbesondere im Winter bietet diese Klamm den Ort für ein wahres Naturspektakel.



 Auch der Eibsee liefert im Winter eine einmalige Kulisse


...und mit etwas Glück erhascht man bei klarer Sicht auch einen Blick auf den Gipfel der Zugspitze:


Und wenn sich dann langsam der frostige Nebel über den zugefrorenen See legt, fühlt man sich unweigerlich an Skandinavien erinnert:



 Bei strahlendem Sonnenschein gibt es dafür nur eins. Ab auf 'nen Berg!


 Über den Wolken bietet sich ein einmaliges Panorama:


Zum Abschluss noch ein Blick auf die hinter der Zugspitze untergehende Sonne:

 (man sollte nur nicht auf den Gedanken kommen, auf den "Schnee" zu treten!)