Montag, 20. Mai 2013

Press [RESET] to continue...




Unser letzter Reisebericht liegt schon eine Weile zurück.
Nicht jeder Ausflug lohnt darüber berichtet zu werden.
Und nicht jede Tour lässt sich in Worte fassen.
Aber dennoch ist es immer wert die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und raus in die Natur zu gehen.


Seit letztem Jahr waren wir nicht untätig gewesen.
Wir hatten kleinere Wochenendtouren unternommen, sind Ski gefahren, sind durch den Schnee gestapft, haben unterm Tarp übernachtet, neue Ecken erkundet und alte wiederentdeckt.
Nicht mal Fotos haben wir von jeder dieser Unternehmungen mitgebracht. Dafür aber Eindrücke und Momente die uns hoffentlich lange erhalten bleiben.


Wir haben nie lange planen müssen. Die Erfahrung und die Kürze unserer Ausflüge hat es uns leicht gemacht.
Was braucht man schon wirklich für eine Nacht im Freien?
Ein Schlafsack, eine Isomatte, evtl. ein Dach über dem Kopf, was zu Futtern, was zu trinken. Und wenn man ganz sicher gehen will, packt man noch eine Zahnbürste mit ein....
Das hält den Rucksack leicht. Das erhöht die Flexibilität. Das macht spontane Touren zum Greifen nah.

Die Idee dahinter ist nicht neu. "Overnighter", "24h trips", "Microadventure".... Egal wie man es nennen möchte, ein Gedanke schwingt immer mit. Wie Alastair Humphrey es so passend ausdrückt "Ein Resetbutton für den Alltag".

Tarp-Fertigkeiten kreativ anwenden
Einfach mal raus vor die Tür gehen. Den Kopf frei machen. Der Fantasie und der Abenteuerlust freien Lauf lassen.
Es muss keine Expedition sein. Keine neue Heldentat. Kein Rekord.
Was zählt ist der Moment.

Es ist dafür egal ob man einen Berg besteigt. Es ist egal ob man einen Fluß lang rudert. Es ist egal wie tief man in den Wald vordringt.
Wichtig ist das Erlebnis an sich.
Und wenn dazu ein paar Freunde und eine gute Flasche Wein gehören umso besser... ;-)


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